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      Hier findest du Auschnitte in 360° Videos von unserem Projekt "Translokationen - Lokaltermine". 

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    In den vergangenen Monaten und Jahren profilierte sich das Bürgerzentrum Schuhfabrik mit zahlreichen Projekten in den Bereichen Interventions-, Aktions- und Performancekunst im öffentlichen Raum und hat sich damit, auch überregional einen Namen gemacht. Dies alles sind Kunstformen, die auf ihren Prozess und ihre Flüchtigkeit angelegt sind. Von ihnen bleibt nichts übrig, außer vielleicht ein Photo, ein Video, eine Dokumentation oder die Erinnerung der Betrachter. Doch wie sieht es aus, wenn ein Künstler im klassischen Sinne wie Malerei, Zeichnung, Bildhauerei oder Objektkunst produziert und ein Werk geschaffen hat und dann stirbt? Was wird aus den Kunstwerken, wenn es keinen expliziten Sammler oder eine Stiftung gibt, die das Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers weiter pflegt? Stirbt dann das Werk mit dem Künstler oder bleibt es mit den Erben am Leben? Immer mehr Menschen erben Kunstwerke von den Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten und wissen nicht genau, wie sie mit dieser Erbmasse umgehen sollen. Was für einen Wert hat ein Kunstwerk, welchen ideellen und welchen monetären? Und wie gehe ich damit um? Wird es auf den Dachboden gestellt oder ausgestellt? Diesen Fragen nähert sich die neue Ausstellung „Erbmasse Kunst“ in der „etage eins“ der Schuhfabrik ab Donnerstag, dem 30. Oktober an. Zur Eröffnung mit einem musikalischem Einstieg von Omid Salehi und persischen Liebesliedern, lädt die Schuhfabrik alle Interessierten um 19.00 Uhr ein. In der Ausstellung werden drei bekannte Ahlener Künstlerinnen in ihrem Wirken und Werk vorgestellt. Die Künstlerin Anne Wagner, die im letzten Jahr verstarb, verschrieb sich in ihrem Werk der Malerei, aber vor allem der Skulptur. In großformatig-abstrakten Arbeiten aus Ton inszenierte sie einen neuen Außenraum. Der figürlichen Skulptur aus Holz und Bronze widmete sich die Künstlerin Gundhild Gerullis, die vor zwei Jahren verstarb. Daneben arbeite sie künstlerisch in der Malerei und im Textildesign. Ute Ambrosius arbeitete schwerpunktmäßig an Emailleobjekten, in der Textilkunst und skulptural mit verschiedenen Materialien. Sie verstarb ebenfalls in 2013. So unterschiedlich alle drei Künstlerinnen gearbeitet haben, gleich ist ihnen, dass sie es zu einer gewissen überregionalen Größe und Anerkennung in ihrem Schaffen erreicht hatten, jedoch nicht an dem großen Kunstmarkt etabliert waren. Wie gehen die Erben mit dem Erbe eines Kunstwerks um? Was für Wege des Umgangs gibt es mit der Erbmasse Kunst? Die Erben Michael Wagner, Mötte Gerullis und Frithjof Ambrosius geben in der Ausstellung ihre unterschiedlichen Antworten darauf. Mit der Ausstellung „Erbmasse Kunst“ möchte das Bürgerzentrum Schuhfabrik neben der Vorstellung der drei Künstlerinnen, den Raum für eine Diskussion eröffnen, die sich um das Erbe der Kunst dreht. Eine Diskussion, die so noch nicht geführt wurde. Die Werke sind zu den Öffnungszeiten der Schuhfabrik bis zum 29.11. zu sehen. „Erbmasse Kunst“ ist ein Baustein der Konzeptförderung, die durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Mehr Infos auf www.zeigesokultur.de.

    Zum Hintergrund der Konzeptförderung NRW

    Das Bürgerzentrum Schuhfabrik e.V. in Ahlen hat eine dreijährige Konzeptförderung des Landes NRW bekommen, in der das Projekt „Erbmasse Kunst“ ein Projektbaustein ist. In dieser Konzeptförderung unter dem Titel: „Zeitgenössische Soziokultur“ thematisieren wir drängende gesellschaftliche Fragen, bewegen und regen Menschen zum Nachdenken über ein/ihr lebensWertes Leben an. Um dafür Freiräume zu schaffen, und dies nicht theoretisch und trocken, sondern berührend und mit Lust zu tun – dazu nutzen wir alle uns vorhandenen Kulturtechniken und gezielt die zeitgenössische Kunst und wagen in den nächsten drei Jahren ein experimentierfreudiges Zusammenspiel zwischen Gesellschaft, Interkultur und zeitgenössischer Kunst.

    Wir wollen diese Fragen nach einem lebensWerten Leben durch künstlerische Interventionen, Performances, partizipative Projekte und andere künstlerische Eingriffe in der Bevölkerung und im Stadtraum Ahlens verorten. Mit Begrenzungen, Reduzierungen, Öffnungen und Fokussierungen spielen und experimentieren wir und setzen in dem Gesamtprojekt Impulse in die Öffentlichkeit mit dem Motiv: Sehnsucht, Glück und Freiheit.

    Kurator: Stephan US, Münster
    Veranstalter: Bürgerzentrum Schuhfabrik Ahlen
    Für Rückfragen, weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

    Kontakt:

    Stephan US
    Speicher II | Hafenweg 28 | 48155 Münster
    Fon: +49 (0)251 -6253824 | Mobil: +49-(0)1520-9122040

    e-mail: stephan.us@versanet.de
    www.archiv-des-nichts.de
    www.stealthepixel.eu
    www.grenswerte.eu

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