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    • Die Schuhfabrik unterstützt Erklärung der Vielen!

      Mit dieser Erklärung wollen die Unterzeichnenden den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen populistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren. Wir Kunst- und Kulturschaffende setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift.

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    Aktuelle Projekte

    Konzeptförderung mit Unterstützung der LAG Soziokultur und finanzieller Förderung durch das Land NRW von Mitte 2018 bis Mitte 2021

    Im Rahmen unserer jährlichen betriebsinternen Wochenendtagung im Januar 2018 entwickelte eine Gruppe von 25 Aktiven Fragestellungen und erste Ideen, die in diese Antragstellung einfließen. Ausgangspunkte sind dabei die Vereinsamung von Menschen („Großbritannien hat künftig ein Ministerium gegen Einsamkeit – In Großbritannien ist Einsamkeit jetzt ein Regierungsthema mit eigenem Ressort“ – Spiegel online vom 17.01.2018) und der Stellenwert von Erlebnis (zahlreiche Trendforschungen stellen das Erlebnis höher als ein Produkt, siehe auch z.B. „Escape Rooms“).

    Und noch hinter diesem Themenkomplex steckt der übergreifende Drang nach Digitalisierung. Überall wird von Digitalisierung gesprochen und gerade in ländlichen Räumen steht dies häufig ausschließlich für den Ausbau des Glasfiebernetzes und schnelles Internet. Manchmal versteckt sich noch der Wunsch nach effektiver Zielgruppenansprache mit social media dahinter. Eine Auseinandersetzung mit den positiven Einsatzmöglichkeiten der technischen Erneuerungen oder das Kennenlernen von künstlicher Intelligenz oder digitaler Kunst ist dabei häufig außerhalb des Vorstellbaren. Und ein Nachdenken über die Veränderungen, die nicht nur in der Arbeitswelt auf uns zu kommen, muss definitiv von außen angeregt werden.

    Im Zusammenhang mit dem Vorhandenseins von digitalen Wahrnehmungsinseln und Echokammern, sowie der Macht von Algorithmen (Bestätigung des immer Gleichen und die Bevorzugung des Gleichen vor dem Fremden) entbrennt die Diskussion um die Bedeutung von realer Begegnung. Ohne die vielfältigen Möglichkeiten der Netzwelt zu verkennen, wollen wir uns bewusst mit unserer Haltung und dem, was wir für eine lebendige, zukunftsfähige Stadtgesellschaft für wichtig erachten, auseinandersetzen. Dazu gehört ein „Hauch von Urbanität“ und gute digitale Möglichkeiten, um Jugendliche und junge Erwachsene an ihre Stadt zu binden (Prof. Dr. Rainer Danielzyk). Aber auch das Wissen um Strukturmerkmale den die ländlichen Räume bieten, kann für Identität sorgen und junge Menschen und Familien zur Rückkehr in ihre Herkunftsstädte einladen.

    Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen und Aspekte:

    – Wie bleibt die Schuhfabrik ein zentraler Ort für lebendige Begegnung?

    – Wieviel Digitalisierung gehört zu uns als Begegnungszentrum selbstverständlich dazu, ohne dass wir den Charme eines analogen Ortes verlieren?

    – Wie verändern sich die sozialen Beziehungen durch die unzähligen technisch gestützten Kommunikationswege?

    – Wieviel Spiel und Spaß haben wir mit den unendlichen Möglichkeiten des virtuellen Netzes?

    – Sind wir alle oder nur einige im postdigitalen Zeitalter angekommen und wie erhalten wir eine Kommunikation auch über die Generationen hinweg aufrecht?

    All dies wollen wir mit Referent*innen und Künstler*innen der verschiedensten künstlerischen Sparten und mit Spaß, Lust am Spiel und digitalen Experimenten in den nächsten drei Jahren erforschen. Wir wollen uns bewusst mit Diversität und Begegnung auseinandersetzen und dazu eine gemeinsame Haltung erarbeiten, die wir jederzeit direkt in der Praxis erproben.

    Zu diesen Auseinandersetzungen und unseren verschiedenen spielerischen Experimenten laden wir alle Interessierten Menschen herzlich ein.

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