• BÜZabholBAR

      Das Bürgerzentrum Schuhfabrik erweitert die Abholzeiten und das Angebot. Ab Montag, dem 18. Januar ist die BÜZabholBar wie bisher von 12.00-14.00 Uhr für die Abholung des Mittagstischangebotes geöffnet und ergänzend von 14.00 – 16.00 Uhr für frische heiße Waffeln, leckere selbstgemachte Muffins und diverse Kaffeespezialitäten to go.

      Ideal für den Spaziergang an der frischen Luft!  Die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sind natürlich weiterhin zu beachten. Der Verzehr ist im Umkreis von 50 Metern nicht gestattet!

    • Förderung „Dritte Orte“

      Wir freuen uns sehr über die Zusage der dreijährigen Förderung des Projektes „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“!

      Bald gibt es hier dazu mehr Infos!

    Was fehlt? – Künstlerische Positionen suchen eine Antwort

    Es ist eine besondere Zeit. Lockdown-Zeit. Wende-Zeit? Krisen-Zeit? Auf jeden Fall eine Zeit, die vieles auf den Kopf stellt, einschränkt, vieles wie durch ein Brennglas fokussiert und verschärft, alte Räume verschließt, aber auch neue Räume eröffnet. Doch was für Gefühle und gesellschaftliche Dimensionen machen sich breit, werden aber nicht sichtbar? Was fehlt in dieser Zeit?

    Die Schuhfabrik lädt zu dieser Fragestellung Künstlerinnen und Künstler in den kleinen Ausstellungsraum unter dem Motto „Was fehlt?“ ein, um sich künstlerisch mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen. Er liegt direkt neben der Gastronomie, hat zwei große Fenster, die nach Außen in den öffentlichen Raum wirken und somit kann die Ausstellung von außen betrachtet werden.


    Aktuelle Ausstellung:

    Kunstraum atelier automatique

    Eva Busch & Bernice Lysania Ekoula Akouala – Julia Nitschke – Josefine Habermehl

    Yearning. Care. Breathing.

    22. Januar – 31. Januar 2021

    Der Titel der nächsten Ausstellung, die ab Freitag, dem 22. Januar zu sehen ist, benennt mehrere Antworten: Yearning. Care. Breathing. (übersetzt: Sehnsucht. Versorgung. Atmen.) und verwandelt den Raum in den Kunstraum „atelier automatique“. Die Antworten kommen von vier Künstlerinnen der selbstorganisierten Ateliergemeinschaft „atelier automatique“ in Bochum. Diese künstlerische Gemeinschaft, gegründet und geleitet von Frauen, organisiert regelmäßig Veranstaltungen, Ausstellungen, Performances und Plena mit einer politischen Haltung.

    In der Arbeit „NEW DAWN“ von Josefine Rose Habermehl entsteht mit Hilfe der Found Footage Technik eine filmische Collage, in der sich Bilder von Endzeitszenarien überlagern. In diesen Endzeitszenarien spielt es meist keine Rolle, ob Aliens die Welt besiedeln, eine Pandemie ausbricht, oder der Wandel des Klimas die Welt vernichtet – Schuld ist meist der Mensch und das Handeln der Mächtigen. Was bleibt ist ein postapokalyptisches Szenario: Nachdem das System zusammengebrochen ist, leben die, die übrig sind in der Natur, bauen sich ein neues Leben auf und versuchen sich an einer besseren Ordnung. Als geloopter Film im Fenster des Ausstellungsraums entsteht ein Portrait der kollektiven Sehnsucht nach einem Neuanfang. Die Audiodatei des Films kann per QR Code von den Zuschauenden draußen mit dem Smartphone geöffnet werden.

    In der Audioarbeit „Breathe“ (Atmen) der Künstlerinnen Eva Buch und Bernice Lysania Ekoula Akouala geht es um ein Gespräch zwischen zwei Freundinnen. Es ist ein Gespräch über Schwarz-Sein und Weiß-Sein und das Dazwischen. Ein Aufforderung mit aktuellen politischen Bezügen: Now breathe.- Jetzt Atmen.

    „Angreifen“ – so der Titel eines Gedichts der Künstlerin Julia Nitschke. Dieses Gedicht auf einer Stoffbahn gedruckt und im Ausstellungsraum hängend, stellt Fragen: Wo wird angegriffen, was macht angreifen oder angegriffen werden sichtbar? Wer, wo und wie überall Versorgung braucht?

    Welches klatschen wünscht sich die Künstlerin und welches nicht? Und wie hängt alles mit allem zusammen? Ein Übersetzungsprozess beginnt und eine Antwort gibt Julia Nitschke: „Mit einem Basilikum natürlich!“

    Die Historie dieses kleinen ca. 10 qm Raumes erzählt vom Öffnen und Schließen von Räumen in dieser Zeit. Ursprünglich als Kickerraum genutzt, war der Raum mit dem Beginn von Corona ein unbelebter Raum. Jetzt eröffnet er sich als Ausstellungsraum, der das Potenzial in sich trägt, die künstlerischen Positionen, egal welche Maßnahmen gerade gelten, immer in die Öffentlichkeit wirken zu lassen. Mit dieser niedrigen Schwelle zum Alltäglichen eröffnet die Schuhfabrik diesen „Raum der Veränderungen“ immer analog und digital.


    Kommende Ausstellungen

    3.          Ausstellung
    Dana Fiedler Luisa Laakmann Esther Galler – Ahlen  „Bei allem, was Recht ist, …“
    04. Februar – 14. Februar 2021

    4.          Ausstellung
    Marita Bullmann – Essen
    18. Februar – 28. Februar 2021

    5.          Ausstellung
    Bürgerzentrum Schuhfabrik – Ahlen  

     

    „Was fehlt?“ ist ein Projektbaustein 2020 im Rahmen der Konzeptförderung der Schuhfabrik Ahlen „Willkommen im echten Leben – Digitalisierung und analoge Räume“ und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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    • Bald bei uns:

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