• Öffnungszeiten im Dezember:

      Mo. 09.12. ab 15:00 Uhr geschlossen! (Betriebsinterne Weihnachtsfeier)

      Mo. 23.12. ab 19:00 Uhr geöffnet
      (Keinen Mittagstisch!)
      Di. 24.12. von 11:00 – 15:00 Uhr und ab 21:00 Uhr
      Mi. 25.12. ab 19:00 Uhr geöffnet
      Do. 26.12. ab 19:00 Uhr geöffnet
      Fr. 27.12. ab 15:00 Uhr geöffnet
      (Keinen Mittagstisch!)
      Sa. 28.12. ab 11:00 Uhr geöffnet
      So. 29.12. geschlossen!
      Mo. 30.12. geschlossen!
      Di. 31.12. ab 19:00 Uhr (nur mit Eintrittskarte)
      Mi. 01.01. (Neujahr) geschlossen!

    • Transparent „Krieg ist NIEMALS eine Lösung.“

    • Die Schuhfabrik unterstützt Erklärung der Vielen!

      Mit dieser Erklärung wollen die Unterzeichnenden den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen populistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren. Wir Kunst- und Kulturschaffende setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift.

      … hier weiterlesen!

    Fotoausstellung:

    „Wanna have love?!“

    von Insa Hagemann und Stefan Finger

    Wanna have love - Auswirkungen des Sextourismus
    (Fotorechte: Insa Hagemann und Stefan Finger)

    „Wanna have love!?“ Auswirkungen des Sextourismus

    Nachdem in den vergangenen Jahren die philippinische Theatergruppe Akbay in der Schuhfabrik ihr schockierendes Theaterstück über Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder in Manila vorstellte, zeigt die Schuhfabrik vom 20. Januar bis 17. Februar in Kooperation mit der Organisation Preda und der Vorsitzenden Laina Remer die Ausstellung „Wanna have love!?“. Die Reportage „Wanna have love!?“ der beiden Fotojournalisten Insa Hagemann und Stefan Finger wird in der „etage eins“ am 20. Januar um 18.00 Uhr eröffnet. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Danach ist der Besuch täglich außer sonntags in der Zeit von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr möglich.

    Mit der Reportage über die Auswirkungen des Sextourismus auf den Philippinen gewannen die beiden Fotojournalisten die Auszeichnung „UNICEF Foto des Jahres 2014“. Auf den Philippinen boomt das Geschäft mit dem Sex: Beflügelt durch billige Flugtickets sind die Philippinen bei Sextouristen zu einem beliebten Reiseziel geworden. Dabei kümmern sich die Urlauber aus Europa, Australien und den USA wenig um das, was von ihrem Aufenthalt in der streng katholischen Gegend, in dem bis vor kurzem noch jede Art der Verhütung gesetzlich verboten war, zurückbleibt: Ein Land, welches an vielen Stellen mit den Auswirkungen des Sextourismus zu kämpfen hat. Tausende Kinder wachsen ohne ihre Väter in einem Land auf, in dem westliches Aussehen gleichbedeutend ist mit dem Job der Mutter als Prostituierte, ganz gleich, welcher Arbeit sie wirklich nachgeht. Auf den Philippinen, wo fast keine Zuwanderung gibt, passen diese Kinder, mit ihren blonden Haaren oder blauen Augen, nicht ins Bild. Sie wirken fremd und haben mit Beleidigungen und Stigmatisierungen zu kämpfen, während sie selbst oft ein ganzes Leben lang auf der Suche nach der eigenen Identität sind – meist ohne Chance, ihren Vater, der fast unerreichbar in einer anderen Welt zu leben scheint, tatsächlich kennenzulernen.

    Portrait
    (Foto: Stefan Finger und Insa Hagemann)

    Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich den Mädchen und Jungen, die in ihrer Kindheit zur Prostitution gezwungen wurden. Diese Kinder finden bei der Hilfsorganisation Preda in Olongapo ein neues, vorübergehendes Zuhause. Einige von ihnen haben jahrelang in Bars gearbeitet, andere wurden sogar von der eigenen Familie stundenweise an westliche Freier verkauft. Hier nehmen sie an Therapiesitzungen teil, um das Erlebte verarbeiten zu können. „Im Krieg werden Familien auseinander gerissen und Opfer beklagt. Die Sexindustrie ist Krieg. Wir haben Opfer – viele Opfer“, sagt der irische Pater Shay Cullen, Gründer der Preda-Foundation. Das Buch zur Reportage zeigt die Auswirkungen des Sextourismus auf die philippinischen Kinder, die in einem Land leben, in dem Prostitution offiziell verboten und weitestgehend geächtet ist, aber dessen Tourismus zum überwiegenden Teil aus Sextouristen besteht. Die beiden Fotojournalisten haben bei ihrer Recherche Kinder besucht, die erzählten, wie sie ausgegrenzt oder beschimpft werden. Sie haben von ihren Träumen und Wünschen erzählt. Sie träumen von einem Familienleben mit ihrem Vater, sie wünschen sich, dass ihr Vater akzeptiert, dass er ihr Papa ist und sehnen sich danach, ihn und diese andere Welt, die sie nur im Fernsehen und Internet sehen, kennen zu lernen. Die Ausstellung findet im Rahmen des Interkulturprojekts der Schuhfabrik statt und wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern.

    Mehr Infos unter www.wannahavelove.de. Mehr zur Preda Foundation auf: www.preda.org/de/

    Förderlogo BMI

     

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