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    Album des Monats:

    Ramones – Ramones

    Was passiert wenn vier junge Männer den Entschluss fassen Rockmusik zu machen die wieder rockig ist wenn Bands wie Pink Floyd oder Simon & Garfunkel als Genrevertreter gelten? Richtig sie gründen eine Band die selbst Jahrzehnte nach ihrem letzten Album noch von Punkrockfans auf der ganzen Welt in den Rockhimmel gelobt wird und erfinden ganz nebenbei den Punkrock. Die vier jungen Männer nannten sich Ramones und wurden weltberühmt.

    Das Debütalbum der Band, das mein erstes Album des Monats geworden ist, erschien am 23. April 1976 beim Label Sire Records. Bis heute gilt es wie schon erwähnt als wegweisend für die Entwicklung des Punkrocks. Diesen gab es nämlich bis Dato so noch gar nicht. Bands wie The Who, die man heute als Vorreiter des Punks bezeichnet, machten zwar schon Musik aber die Ramones schufen mit ihrem ersten Album quasi den Bauplan für spätere Vertreter des Genres.

    Typisch für die Musik der Ramones waren natürlich ähnliche Aspekte wie für den heutigen Punkrock auch: Kurze und einfache Stücke die meistens nur aus drei Akkorden und viel Ironie in den Texten bestanden. Allerdings hielten sich die Ramones, anders als Ihre Genrekollegen heutzutage, meist fern von politisch motivierten Texten. Den Songs auf ihrem Debüt haben die Vier ganz unterschiedliche, teils nicht unbedingt für die breite Masse geeignete, Themen wie Prostitution, Gewalt und Drogen gegeben.

    Die fehlende musikalische Tiefe wurde natürlich von den meisten der damaligen Musikjournalisten als schlecht gemachte Musik oder sogar einfach als Krach abgetan. Für die 70er Jahre war das Album manchen zu schnell, brutal und laut auch wenn das heutzutage vielleicht seltsam klingt. Betrachtet man das Album aber im zeitlichen Kontext ist die Abneigung der Musikpresse etwas verständlicher. Anfang Mai 1976 führte zum Beispiel der, bereits im Januar erschienene, Song „Let your Love Flow“ von den Bellamy Brothers, manchen musikalisch vielleicht eher als das englische „Ein Bett im Kornfeld“ bekannt (Jürgen Drews hat den Song im April auf Deutsch gecovert und ihn damit auch in Deutschland bekannt gemacht) die US Charts an. „Ramones“ verkaufte sich im Erscheinungsjahr nur 6000 mal verkauft weswegen es grade mal auf Platz 111 der US Billboard Charts landete.

    In den 1990er Jahren wurde das Album dann auch von der breiten Masse weitestgehend als der Ursprung des Punkrocks, wie man ihn heute immer noch öfter hört, anerkannt und die Band bekam ihren inoffiziellen Platz auf dem Rockolymp. Das „inoffiziell“ konnte dann 2002 offiziell gestrichen werden. In diesem Jahr bekam die Band dann nämlich ihren mehr als verdienten Platz in der Rock and Roll Hall of Fame.  

    Man kann also zusammengefasst sagen, dass sich das Album „Ramones“ nicht nur in der Sammlung jedes Punkrock Fans sondern auch in der jedes Fans von Rockmusik generell befinden sollte. Die Einflüsse der Ramones gehen nämlich weit über den Punkrock Sektor hinaus. Man kann davon ausgehen, dass jeder Mensch der es schafft den einen oder anderen Ton aus einer E-Gitarre zu kitzeln früher oder später mal den Namen „Ramones“ zumindest gehört haben wird und das nicht nur weil sich ihre Songs aufgrund des wirklich sehr seichten musikalischen Niveaus super für Anfänger eignen. Ohne den Punkrock der Ramones gebe es heute vieles das sich unter anderem im Heavy Metal herumtreibt nicht und auch deutsche Bands wie „Die Toten Hosen“ oder „Die Ärzte“ wären ohne die musikalische Starthilfe der Ramones nie als Band zusammengekommen. .

    Songliste „Ramones“:
    1.   Blitzkrieg Bop – 2:14
    2.   Beat on the Brat – 2:31
    3.   Judy Is a Punk – 1:32
    4.   I Wanna Be Your Boyfriend – 2:24
    5.   Chain Saw – 1:56
    6.   Now I Wanna Sniff Some Glue – 1:35
    7.   I Don’t Wanna Go Down to the Basement – 2:38
    8.   Loudmouth – 2:14
    9.   Havana Affair – 1:56
    10. Listen to My Heart – 1:58
    11. 53rd & 3rd – 2:21
    12. Let’s Dance – 1:51
    13. I Don’t Wanna Walk Around With You – 1:42
    14. Today Your Love, Tomorrow the World – 2:12

    Außerdem auf der Wiederveröffentlichung von 2001 hinzugefügt:
    1.    I Wanna Be Your Boyfriend– 1:43
    2.    Judy Is a Punk – 1:37
    3.    I Don’t Care – 1:55
    4.    I Can’t Be – 1:57
    5.    Now I Wanna Sniff Some Glue – 1:42
    6.    I Don’t Wanna Be Learned/I Don’t Wanna Be Tamed – 1:03
    7.    You Should Never Have Opened That Door – 1:54
    8.    Blitzkrieg Bop – 2:12

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