Fest zum Internationalen Frauentag. Nur für Frauen. Ausstellung von Sibyll Möbius „Suffragetten – Vorkämpferinnen für Frauenrechte“!

Der Internationale Frauentag wird am Freitag, dem 8. März im Bürgerzentrum Schuhfabrik wieder mit einem großen Fest begangen. Traditionell treffen sich hier Frauen aus zahlreichen Ländern um Solidarität zu erleben und sich in der Begegnung und der Freude miteinander zu unterstützen und zu stärken. In den vergangenen Jahren wurde zudem immer ein gesellschaftlich relevantes Thema gewählt, zu dem es einen künstlerischen Impuls in Form einer Ausstellung oder Installation gab.

In diesem Jahr präsentiert die Künstlerin Sibyll Möbius „Suffragetten – Vorkämpferinnen für Frauenrechte“. Die Installation mit vierunddreißig Tonfiguren visualisiert die Anfänge der Frauenbewegung in England und die politische Einmischung von Frauen. Sibyll Möbius aus Unna ist nach einer Schneiderlehre zum Studium Bühnenkostüm an die Hochschule der Künste in Berlin gewechselt. Sie arbeitete als Kostümbildnerin in vielen Theatern und an zahlreichen Filmproduktionen mit Barbara Baum u.a. an „Die Manns“, „Speer“, „Aimee und Jaguar“, „Romy“ und viele weitere. Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Keramik. Die entstandenen Figuren und die in Beziehung stehenden Figurengruppen zeigte sie bisher in verschiedenen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen. Mit einer Vernissage wird die Ausstellung Suffragetten am 8. März um 16.00 Uhr in Anwesenheit von Sibyll Möbius in Raum 4 in der ersten Etage der Schuhfabrik eröffnet.

Im Anschluss daran findet das Fest zum Internationalen Frauentag im Saal statt. Am Internationalen Frauentag haben ausschließlich Frauen zu Ausstellung und Fest Zutritt.

Am folgenden Samstag, dem 9. März ist die Ausstellung für alle in der Zeit von 12.00-19.00 Uhr geöffnet.

Ebenfalls Samstag um 19 Uhr wird der Film „Die Unbeugsamen“ von dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner im Saal der Schuhfabrik gezeigt. Nach wie vor haben es Frauen in der Politik schwer und sie müssen massiv für die Anerkennung und Gleichstellung von Frauenrechten eintreten. Der Film von 2021 ist ein erkenntnisreiches und überaus sehenswertes Zeitdokument, das deutlich auf den nach wie vor notwendigen Kampf für die Gleichstellung von Frauen hinweist.

Der Eintritt zu Ausstellung, Fest und Film ist frei. Die Veranstaltungen werden freundlich unterstützt vom Projekt Vielfaltsgesellschaft, das vom Paritätischen und der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird.

Als Suffragetten wurden Anfang des 20. Jahrhunderts mehr oder weniger organisierte Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten bezeichnet, die vor allem mit passivem Widerstand und mit Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die englische Bezeichnung Suffragette wurde 1906 zum ersten Mal in der britischen Tageszeitung Daily Mail benutzt. Die britische Presse verwendete diese Bezeichnung ursprünglich, um die Wahlrechts-Aktivistinnen herabzuwürdigen und abzuwerten, sie wurde von diesen jedoch erfolgreich für sich als Selbstbezeichnung vereinnahmt.

Wann: 8. März 2024

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Wo: Kneipe

Eintritt: Frei!

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