SotheBÜZ versteigert wieder!

Wer vor Weihnachten noch nicht alle Geschenke beisammen hat, sollte unbedingt bei der Benefiz-Auktion „SotheBÜZ“ vorbei schauen. Hier wird die Versteigerung noch ganz klassisch Auge in Auge für einen guten Zweck durchgeführt. Das Objekt der Begierde kann vorher auch in Augenschein genommen werden. Diese außergewöhnliche Veranstaltung findet im Bürgerzentrum Schuhfabrik in Ahlen im großen Saal am Samstag, dem 3. Dezember ab 20.00 Uhr statt. Da der Saal bestuhlt ist können maximal 80 Personen teilnehmen.

Wenn die Auktionatoren Guido Heinrich und Michael „Locke“ Leifeld „zum 1., zum 2. und zum 3.“ rufen, gibt es einen glücklichen neuen Besitzer. Zuvor steigt die Spannung allerdings und stellt die Nerven der Mitbietenden auf eine harte Zerreißprobe. Bis kurz vor der Veranstaltung kann alles abgegeben werden, was unter den Hammer kommen soll. Ab dem 28. November können die zu versteigernden Gegenstände abgegeben und im Saal besichtigt werden.

Wir versteigern wieder kleine aber feine Raritäten. Unter anderem seltene Bilder, interessante Leuchten, Schmuck und weiteres.

Diesmal wurden uns allseits beliebte RAG Hautschutzseife und original „Welthölzer“ (Originalverpackt) gespendet.

Die RAG Hautschutzseife wurde seit 1975 an die Bergarbeiter durch die Bergbauunternehmen verteilt. Zusammen mit der Lohnabrechnung bekamen Untertagearbeiter im Ruhrbergbau jeweils im zweiten Quartal zwei RAG-Handtücher und elf Stücke Bergauf-Hautschutzseife. Diese Seife war bei allen Bergleuten sehr beliebt und hat ihren Platz bereits im Deutsches Bergbau-Museum Bochum gefunden. Eine echte Rarität.

Eine weitere Rarität sind die original „Welthölzer“, ein letzte Stück Geschichte aus dem derzeitigem Zündwarenmonopol.

Für jeden Phillumenieker eine wahres Geschenk (Die Phillumenie, von griechisch „philos“ (Freund) und lateinisch „lumen“ (Licht), bezeichnet das Sammeln von Streichholzschachteln und insbesondere deren Etiketten. Sie beschäftigt sich mit dem systematischen Sammeln von Streichholzschachteln oder deren Etiketten sowie der historischen Erforschung der Herstellung, Vermarktung und des Einsatzes von Streichhölzern und Streichholzverpackungen.)

Zur Geschichte: Das Zündwarenmonopol in Deutschland geht zurück auf das 1930 durch den Reichstag erlassene Zündwarenmonopolgesetz. Aufgrund dieses Gesetzes durften Zündhölzer im Deutschen Reich und in der Folge auch in der Bundesrepublik Deutschland nur von der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft vertrieben werden. Die Markennamen waren Welthölzer und Haushaltsware. Den deutschen Herstellern wurden bei der Einrichtung des Monopols Produktionskontingente zugeteilt; Exporte oder die Neugründung von Unternehmen waren nicht erlaubt.

Kurz gesagt: „Echte Geschichte“

Vor einem Jahren wurden durch die Auktion über 1.000,-€ gespendet. Damit konnte der Eigenanteil für Projekte der Schuhfabrik ergänzt werden. Dieses hohe Ziel haben sich die beiden auch in diesem Jahr gesetzt.

Der Einlass ab 19.30 Uhr.

Zusätzlich zu unserer Lüftung werden wir u.U. auch über Türen lüften. Wenn die Außentemperaturen sinken, kann es auch drinnen mal zugig oder kühler als gewohnt werden. Es ist sicherlich sinnvoll, etwas zum Überziehen mitzunehmen.

Die Schuhfabrik weist teilnehmende Personen im Vorfeld von Veranstaltungen bereits auf das Risiko einer auch kurzfristigen Absage aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens hin.

Mehr Infos unter 02382-3005 oder www.schuhfabrik-ahlen.de.

Wann: 3. Dezember 2022

Uhrzeit: 20.00 Uhr

Wo: Saal

Eintritt: Frei! 3G Regelung!

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