Film: „Correctiv enthüllt: Rechtsextremer Geheimplan gegen Deutschland“

Das Medienhaus „Correctiv“ hat Anfang Januar über ein Treffen von rechtsradikalen Kräften in Potsdam berichtet, das im November 2023 stattfand. Dabei trafen sich prominente Mitglieder der AfD, Mitglieder der Werte-Union, Bundestagsabgeordnete, bekannte Neonazis und finanzstarke Unternehmer*innen und tauschten sich zu einem rassistischen Geheimplan aus, der die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland – mit und ohne deutschen Pass – zum Ziel hat. „Correctiv“ war auch im Hotel – und hat das Treffen dokumentiert.

In den folgenden Wochen wurden bundesweit zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus durchgeführt, so auch am 27. Januar mit über 1.000 Teilnehmenden in Ahlen. Seitdem wird die Debatte um Rechtsextremismus auf vielen gesellschaftlichen Ebenen intensiv geführt.

Auf der Grundlage der „Correctiv“ Dokumentation entstand zeitnah und brandaktuell ein Theatertext, der die Vorgehensweise von „Correctiv“ aufgreift und die ungeheuerlichen Aussagen inszeniert. Der Regisseur und Intendant des Volkstheaters Wien Kay Voges bringt die Recherche als Koproduktion des Berliner Ensembles und des Volkstheaters Wien in Form einer szenischen Lesung auf die Bühne. Mit den Schauspielenden: Andreas Beck, Constanze Becker, Max Gindorff, Oliver Kraushaar, Veit Schubert, Laura Talenti.

Am Donnerstag, dem 15. Februar um 19.30 Uhr zeigt das Bürgerzentrum Schuhfabrik die Aufzeichnung dieser Aufführung im großen Saal. Der Eintritt ist frei.

Am Ende der Aufführung richtet der Schauspieler Veit Schubert einen emotionalen Appell ans Publikum: „Vielleicht wird dieser Abend Teil einer neuen Erzählung, die damit beginnt, dass wir uns gegen die faschistischen Kräfte in diesem Land wehren. Es könnte eine Erzählung sein, die zeigt, dass wir viele sind, dass wir laut sind. Dass wir als Zivilgesellschaft nicht pennen, sondern dass wir hellwach sind. Und dass wir uns unsere Demokratie nicht kaputt machen lassen.“

Der Veranstalter behält sich vor im Fall von groben Störungen von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Wann: 15. Februar 2024

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Eintritt: Frei!

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